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Unsere Chronik - 1981 bis 1990 In der Nacht auf den 01.06.1981 tönte die Sirene durchs Ort, wodurch die Feuerwehr alarmiert wurde. Schon beim Eintreffen stand das  "Haus Böppchen", welches zwischen Trechtingshausen und Bingerbrück an der B9 steht, in Flammen. Das Haus brannte bis auf die  Grundmauern nieder. Die herbeigeeilten Wehren aus der Verbandsgemeinde konnten den Flammen Herr werden, jedoch nach dem  ersticken der Flammen nur auf ein ausgebranntes Haus blicken. Im November des gleichen Jahres Stand ein Benzintanker auf dem Rhein in Flammen. Für die Helfer bestand Lebensgefahr, da der  Tanker zu explodieren drohte. Trotzdem blieben die Feuerwehrleute unter Einsatz ihres Lebens auf dem Schiff und pumpten tausende  Liter Wasser durch ihre Strahlrohre in das Schiffsinnere, um die Explosionsgefahr zu bannen und das Feuer zu löschen - was auch nach  langer Einsatzzeit endlich gelang.  Im Januar 1982 sollten die Wehren der Verbandgemeinde wieder zu einem gemeinsamen Einsatz gerufen werden. Im  Besucherbergwerk in Waldalgesheim wütete der Feuerteufel und richtete großen Sachschaden an. 1983 wieder ein Großeinsatz - diesmal im unserem Ort. Das Hotel Rheinterrasse stand in Flammen. Die Brandursache war vermutlich  Brandstiftung. Im November 1986 wurde nach zehntägiger Bauzeit die Bootsgarage neben dem Feuerwehrhaus fertiggestellt. 90 1/2 Stunden  Eigenleistung erbrachten wieder fleißige Helfer der Feuerwehr, um ein Unterstellplatz für das aus Bacharach stammende Rettungsboot  (Bj. 69) zu schaffen. Im Frühjahr des Jahres 1988 war dann schon wieder Hochwasserzeit und bescherte uns wieder schlaflose Nächte und einen  erheblichen Arbeitsaufwand. Eine Aufrüstung unserer Einsatzfähigkeit bescherte uns 1989 eine neue Feuerwehrpumpe TS8/8 Ultraleicht,  welche die alte VW-Pumpe ablöste. Die neue, nur 140 KG leichte Tragkraftspritze erleichterte das tragen der  Pumpe im Einsatz und Übungsfall an das offene Gewässer oder den nächstgelegenen Hydranten um einiges. Die im Oktober 1989 eingetroffenen Preßluftatmer ermöglichten der Wehr ganz neue Einsatzmöglichkeiten. So  konnte man Bränden mit noch größerer Schlagkraft entgegentreten. Dieser umluftunabhängige Atemschutz  erbrachte von nun an die Möglichkeit Zimmerbrände von innen abzulöschen und den damit entstandenen  Wasserschaden so gering wie möglich zu halten. Des weiteren ist es eine nicht mehr wegzudenkender Schutz zur Aufrechterhaltung der  Gesundheit unserer Kameraden im Einsatz, da in der heutigen Zeit schon harmlos scheinende Brände erhebliche Atemgifte freisetzen  können.
Gruppenfoto von 1986